Shiatsu

berührt und bewegt den ganzen Menschen und kann ihn in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten.

Shiatsu basiert auf dem traditionellen chinesischen Konzept von Gesundheit. Das Verständnis der Lebensbewegung als yin und yang, die Aspekte der fünf Wandlungsphasen sowie die Verläufe und Funktionen der Meridiane sind die Grundlagen einer besonderen Behandlungsform.

Nach der Informationsaufnahme im Schauen, Befragen, Zuhören und Berühren wird der Ablauf der Behandlung bestimmt. Dabei läßt sich die PraktikerIn von dem leiten, was sich zeigt. Mit der Shiatsu-spezifischen Berührung unterstützt sie die Lebensenergie in ihrem Fluß. Diese Berührung ist achtsam und raumgebend, konkret und tief, klar und offen; sie ist das Herz von Shiatsu.

Sich öffnen für die Energie die sich zeigt, ein Angebot machen, die Resonanz der PartnerIn wahrnehmen und darauf eingehen: in einem kommunikativen Prozeß erforschen PraktikerIn und KlientIn gemeinsam das, was sich zeigt. Dabei ist die PraktikerIn mit ihrer Persönlichkeit präsent, macht auch sich selbst und ihre eigene Befindlichkeit zum Maßstab einer stimmigen Berührung: je mehr Raum sie sich läßt, desto mehr kann sie der KlientIn Raum geben, Raum öffnen. Und berührt so den ganzen Menschen, berührt ihn so wie er ist – das ist die Kunst des Shiatsu.